Kunden verlangen Nachweise über Inhaltsstoffe, der Gesetzgeber verlangt Gefahrstoffverzeichnis und Betriebsanweisungen – und beides hängt an denselben PDFs im Posteingang. Wir bauen den Prozess, der beide Pflichten aus einem geprüften Datenkern bedient, und bringen die Software dafür mit.
01 · WANN MAN UNS RUFT
Typische Ausgangslagen
Die Kundenanfrage.
Ein Kunde fordert eine Stoffdeklaration im vorgegebenen Format – und niemand kann belastbar sagen, was in den Kaufteilen steckt. Die Antwort entscheidet über den Auftrag.
Die wachsende Liste.
Die SVHC-Kandidatenliste der ECHA wächst zweimal im Jahr. Welche Ihrer Artikel betroffen sind, klärt heute eine Excel-Recherche über Wochen.
Das Stoffverbot.
Chromtrioxid, PFAS: Ein Stoffverbot trifft Ihr Portfolio und wird vom Compliance-Thema zum Abkündigungstreiber – Ersatzstoff, Re-Qualifikation, Lieferantenwechsel.
Das SAP-Paradox.
SAP ist im Haus. Und trotzdem werden Sicherheitsdatenblätter von Hand abgetippt, weil der Posteingang kein SAP-Modul ist.
Vier Situationen, eine gemeinsame Wurzel.
02 · DAS PROBLEM
Beide Pflichten hängen am selben Posteingang.
Nach außen: Kunden verlangen Deklarationen zu REACH, RoHS und Stoffverboten – mit Fristen, Schwellenwerten und Formatvorgaben. Eine verpasste Auskunft gefährdet nicht die Compliance-Abteilung, sondern den Auftrag.
Nach innen: Dieselben Stoffdaten speisen Gefahrstoffverzeichnis, Gefährdungsbeurteilung und Betriebsanweisungen. Auch hier gilt – die Quelle ist dasselbe Sicherheitsdatenblatt, das im Posteingang liegt.
≈ 1/3
Und diese Quelle ist unzuverlässig: Bei europaweiten Prüfungen war rund ein Drittel der kontrollierten Sicherheitsdatenblätter mangelhaft. Wer eingehende Dokumente ungeprüft übernimmt, baut auf Sand.
03 · DIE BAUWEISE
KI liest. Das Regelwerk entscheidet.
WAHRNEHMUNG · PROBABILISTISCH
Ein Sprachmodell liest Lieferantendokumente in jeder Form – Sicherheitsdatenblätter, Deklarationen, formlose Antworten – und macht daraus Struktur.
URTEIL · DETERMINISTISCH
Ein versioniertes Regel- und Datenwerk gleicht jeden extrahierten Wert gegen autoritative Quellen und aktuelle Stofflisten ab. Erst was diese Prüfung besteht, erreicht Ihr Verzeichnis, Ihre Deklaration, Ihre Betriebsanweisung.
Die Unsicherheit der KI erreicht nie das Ergebnis. In Haftungsdomänen ist das keine Stilfrage – es ist die einzig vertretbare Bauweise.
04 · ARBEITSSCHUTZ INKLUSIVE
Arbeitsschutz ist kein zweites Projekt
Material Compliance und Arbeitsschutz konsumieren denselben Stoffdatenkern. Ist der Kern sauber – geprüft, versioniert, nachvollziehbar – entstehen Gefahrstoffverzeichnis und Betriebsanweisungen daraus als Ableitung, nicht als Doppelarbeit. Ein Datenkern, zwei Pflichtenwelten.
05 · DER EINWAND
„Wir haben doch SAP."
Modul ist nicht Prozess. EHS und Product Compliance sind in SAP separat zu lizenzieren – und ohne laufend zugekauften Regelwerks-Content bleiben sie leer.
SAP ist stark im Erstellen von Sicherheitsdatenblättern – die Sicht des Herstellers. Für das Empfangen und Auslesen eingehender Dokumente gibt es keinen Automatismus: Der Posteingang bleibt Handarbeit.
Die gelebte Praxis in den meisten Häusern: ERP als Rückgrat, daneben Excel. Genau an dieser Naht reißt die Kette.
Wir ersetzen Ihr ERP nicht. Wir schließen die Lücke davor – und liefern geprüfte Daten hinein.
06 · DER BELEG
Diese Architektur ist keine Folie – wir haben sie selbst gebaut und betreiben sie: Gefahrstoff-Digital verarbeitet Sicherheitsdatenblätter nach genau diesem Prinzip, ist live bei zahlenden Kunden und wächst zur Plattform für den kompletten Stoffdatenkern – die ECHA-Kandidatenliste ist bereits integriert. Beratung und Werkzeug kommen aus einer Hand.
Wo entstehen Ihre Stoffdaten, wo werden sie gebraucht, wo reißt die Kette? Ein Tag, ein klares Bild.
Sie erhalten:eine Landkarte Ihrer Stoffdatenflüsse, die Bruchstellen und eine priorisierte Empfehlung.
02
Architektur
Datenkern, Regelwerk, KI-Einsatzpunkte – wir entwerfen die Bauweise, die zu Ihren Pflichten und Ihrer Systemlandschaft passt.
Sie erhalten:den Bauplan – Datenkern, Regelwerk, KI-Einsatzpunkte, anschlussfähig an ERP und Bestandssysteme.
03
Begleitung
Einführung mit Ihrem Team oder Ihren Dienstleistern – wir bleiben der Kopf des Vorhabens, nicht die verlängerte Werkbank.
Sie erhalten:die Umsetzung mit Ihrem Team oder unserer Software – mit Meilenstein-Reviews statt Blindflug.
Schildern Sie uns Ihren Prozess.
Wie viele Ihrer Artikel könnten Sie heute auf eine Kundenanfrage hin belegen? Wenn die Antwort unangenehm ist: Erstgespräch ohne Pflichtenheft – Sie hören ehrlich, ob und wo wir helfen können.