Gefahrstoffe·Material Compliance·KI-native Prozesse·LogistikGefahrstoffe·KI-native Prozesse·LogistikUnabhängig·Technologieoffen·DACH-weit
    00BERATUNG · GEFAHRSTOFFE & MATERIAL COMPLIANCE

    Ein Prozess für alle Stoffdaten – auskunftsfähig gegenüber Kunden, vollständig gegenüber Behörden.

    Ein Kunde fordert eine Stoffdeklaration – und an der Antwort hängen Erstbemusterung, Auftrag und Listung. Dieselben Daten tragen anschließend Gefahrstoffverzeichnis, Betriebsanweisung und Gefährdungsbeurteilung. Wir nehmen Ihre Stoffdatenflüsse auseinander, um die Bruchstellen zu finden – und bauen daraus einen Prozess, der jede Anfrage aus einer geprüften Datenbasis beantwortet: auf Knopfdruck statt in Wochen.

    Schwarzweiß-Porträt von Daniel Dachl: Er sitzt am Besprechungstisch, blickt konzentriert auf den Laptop-Bildschirm, vor ihm liegen Unterlagen zu Stoffdaten.
    01 · WAS AUF DEM SPIEL STEHT

    Drei Zahlen, die Entscheider kennen.

    0
    FREIGABEN OHNE VALIDIERTE DATEN

    In der Automobilwelt ist die Materialdeklaration Teil der Erstbemusterung: ohne validierte Daten keine Produktionsfreigabe. Die Anfrage Ihres Kunden ist keine Formalie – sie ist der Auftrag.

    1.000+
    STUNDEN HANDARBEIT IM JAHR

    Branchenerhebungen zählen im Schnitt 350 Compliance-Anfragen pro Hersteller und Jahr, rund drei Stunden je Antwort – Handarbeit zwischen Excel, Postfach und Lieferanten, die nicht antworten.

    10.000+
    STOFFE IM PFAS-BESCHRÄNKUNGSVERFAHREN

    PFAS, Chromtrioxid: Ein Stoffverbot trifft Bauteile, Beschichtungen, ganze Baugruppen. Aus dem Compliance-Thema wird Obsoleszenz – Ersatzstoff, Re-Qualifikation, Lieferantenwechsel.

    DIE RECHNUNG DAHINTER

    1.000 Stunden zu 55 Euro Vollkosten sind rund 55.000 Euro im Jahr – gebunden in Tätigkeit, die keinen Umsatz erzeugt. Rechnen Sie mit Ihren Zahlen: Anfragen pro Jahr, Stunden je Antwort, Ihr Stundensatz. Das Ergebnis ist der Betrag, den die Auskunftsfähigkeit heute kostet – ohne das Risiko eines verlorenen Auftrags.

    Drei Symptome, eine gemeinsame Wurzel – und die ist strukturell.

    02 · WARUM DAS STRUKTURELL SCHWER IST

    Erzeugnisse haben kein Sicherheitsdatenblatt.

    DIE GEMISCH-WELT

    Farbe, Klebstoff, Öl: Für Gemische schreibt das Gesetz ein Sicherheitsdatenblatt vor – 16 Abschnitte, mitgeliefert bei jeder Bestellung. Diese Welt kennt jeder Betrieb, hier lebt der klassische Arbeitsschutz.

    DIE ERZEUGNIS-WELT

    Dichtung, Gehäusedeckel, Leiterplatte: Für Erzeugnisse ist kein Sicherheitsdatenblatt vorgesehen – man sieht einem Bauteil seine Stoffe nicht an. Und genau in dieser Welt spielen Kundenanfragen, SVHC-Auskünfte und Stoffverbote.

    Verbunden sind beide Welten durch dieselbe Größe: die CAS-Nummer des Stoffs.

    Die Wahrheit über eine Zusammensetzung kennt nur einer: der, der das Material herstellt. Der Compoundeur kennt seine Dichtungsmischung, das Aluminiumwerk seine Legierung – niemand sonst kann das wissen. Deshalb funktioniert Stoffdaten-Beschaffung nur als Kaskade: Jede Stufe der Lieferkette deklariert ihr Produkt an die Stufe darüber und stützt sich dabei auf die Deklarationen von unten.

    Diese Kaskade ist der Grund, warum das Thema strukturell schwer ist: Sie bricht, sobald eine Stufe schweigt. Und sie kennt keine Ausnahme – wer oben liefert, muss unten einsammeln.

    ↑ LIEFERT NACH OBEN

    Der Zulieferer.

    Liefert nach oben: Ohne Deklaration keine Erstbemusterung, ohne Erstbemusterung keine Lieferung. Seine Frage: Wie beantworte ich jede Kundenanfrage schnell und belastbar?

    ↓ SAMMELT VON UNTEN

    Das Systemhaus.

    Sammelt von unten: Deklarationen von hunderten Lieferanten einholen, lesen, mit der eigenen Stückliste verschmelzen – und jede Lücke ehrlich ausweisen. Seine Frage: Wie beherrsche ich mein Portfolio über Jahre gegen wachsende Stofflisten?

    ≈ 1/3
    Und selbst dort, wo es ein Pflichtdokument gibt, ist es unzuverlässig: Bei europaweiten Behördenprüfungen war rund ein Drittel der kontrollierten Sicherheitsdatenblätter mangelhaft. Eingehende Dokumente ungeprüft zu übernehmen heißt, auf Sand zu bauen – in beiden Welten.
    03 · FORMATE UND TIEFEN

    Dieselben Daten, vier Verpackungen.

    Was der Kunde verlangt, hängt an seiner Branche: Die Automobilwelt will einen IMDS-Eintrag, geprüft gegen die GADSL-Stoffliste. Luftfahrt und Verteidigung arbeiten mit IPC-1754 und der AD-DSL. Die Elektronik nutzt IEC 62474. Und fast jeder Großkunde hat zusätzlich sein eigenes Excel-Hausformular.

    Ein Betrieb mit acht Kunden bedient also acht Formate – mit denselben Daten. Wer in Formaten denkt statt in einem Datenmodell, füllt jedes Formular von Hand neu aus. Wer einen geprüften Kern hat, rendert daraus jedes verlangte Format.

    AUTOMOBIL
    IMDS
    GEGEN GADSL
    LUFTFAHRT & VERTEIDIGUNG
    IPC-1754
    GEGEN AD-DSL
    ELEKTRONIK
    IEC 62474
    GEGEN ROHS
    JEDER GROSSKUNDE
    Hausformular
    EIGENES EXCEL
    TIEFE 1

    Konformitätsaussage

    „Enthält keine Stoffe der Liste X über 0,1 %.“ Schnell erstellt – aber bei jeder neuen Beschränkung wertlos, weil die Frage von vorn gestellt werden muss.

    ENTHÄLT · EINE AUSSAGE ZUR LISTE
    TIEFE 2

    Listen-Deklaration

    Deklarationspflichtige Stoffe mit CAS-Nummer und Konzentration. Der Industriestandard für die meisten Kundenanfragen.

    ENTHÄLT · TIEFE 1 + STOFFE MIT CAS UND KONZENTRATION
    TIEFE 3

    Volldeklaration (FMD)Zukunftssicher

    Die Zusammensetzung zu 100 Prozent. Die einzige Tiefe, die jede künftige Beschränkung übersteht – ohne neue Lieferantenrunde.

    ENTHÄLT · TIEFE 2 + VOLLSTÄNDIGE ZUSAMMENSETZUNG
    Die Regel dahinter, die jedes Werkzeug schlägt: Kein Ausgang kann mehr deklarieren, als der Eingang hergibt. Wer von seinen Lieferanten nur Konformitätsaussagen einsammelt, kann keine Volldeklaration liefern – egal welche Software er kauft.
    04 · DIE BAUWEISE

    KI liest. Das Regelwerk entscheidet.

    WAHRNEHMUNG · PROBABILISTISCH

    Ein Sprachmodell liest Lieferantendokumente in jeder Form – Sicherheitsdatenblätter, Deklarationen, formlose Antworten – und macht daraus Struktur.

    URTEIL · DETERMINISMUS

    Ein versioniertes Regel- und Datenwerk gleicht jeden extrahierten Wert gegen autoritative Quellen und aktuelle Stofflisten ab. Erst was diese Prüfung besteht, erreicht Ihr Verzeichnis, Ihre Deklaration, Ihre Betriebsanweisung.

    SDB · PDFSCANMAILKI arbeitet hierKI ERFASSTerst prüfen, dann reinSTOFFDATENKERNGEPRÜFT · VERSIONIERTNACH AUSSENDEKLARATION · REACH · ROHSNACH INNENVERZEICHNIS · BETRIEBSANWEISUNGeinmal geprüft — zweimal genutzt

    Jeder Wert im Kern trägt dafür zwei Belege: die Fundstelle im Originaldokument – Seite und Abschnitt, sichtbar neben dem Feld – und die Behördenquelle, gegen die geprüft wurde, mit Listenstand und Datum. Die erste Evidenz zeigt, was der Lieferant geschrieben hat. Die zweite zeigt, was stimmt.

    KONFORMNICHT KONFORMDATENLÜCKE

    Das dritte Verdikt ist das ehrlichste: Fehlende Daten werden benannt und beschafft – nie zu stillem Grün.

    Die Unsicherheit der KI erreicht nie das Ergebnis. In Haftungsdomänen ist das keine Stilfrage – es ist die einzig vertretbare Bauweise.
    05 · EIN KERN, ALLE AUSGÄNGE

    Einmal geprüft, überall verwendet.

    DER GEPRÜFTE STOFFDATENKERN

    Eine Quelle.

    Jeder Stoff wird einmal erfasst und gegen die Behördenquelle geprüft. Danach bedient dieselbe Datenbasis jede stoffbezogene Pflicht des Betriebs – ohne zweite Pflege, ohne zweites System.

    • Geprüft gegen ECHA, TRGS und Behördenlisten
    • Versioniert mit Gültigkeitszeitraum
    • Jeder Wert mit Fundstelle und Rechtsquelle
    5 AUSGÄNGE · 1 DATENBASIS
    01

    Kundendeklaration

    REACH ART. 33IMDSIPC-1754IEC 62474

    Auskünfte und Deklarationen je Artikel, in der Tiefe, die die Datenlage trägt – vom Auskunftsschreiben bis zur Volldeklaration.

    02

    Reporting & Radar

    SVHC-LISTEPFASSTOFFVERBOTE

    Die Kandidatenliste wächst halbjährlich, Beschränkungen rücken näher: Ein Wächter meldet, welche Ihrer Stoffe und Artikel betroffen sind – bevor der Kunde fragt.

    03

    Umwelt & Störfall

    12. BIMSCHVAWSV/WGK

    Mengenschwellen und Wassergefährdungsklassen aus denselben Kerndaten – mit Frühwarnung, bevor eine Schwelle reißt.

    04

    Gefahrgut

    ADR

    Beförderungsdaten und Freistellungsprüfung aus Abschnitt 14 – statt Zettelwirtschaft am Versandplatz.

    05

    ArbeitsschutzAbleitung

    GEFSTOFFVTRGS

    Verzeichnis, Betriebsanweisung, Gefährdungsbeurteilung fallen aus demselben Kern als Ableitung mit ab. Kein zweites Projekt, kein zweites System.

    WORAN SIE FACHTIEFE ERKENNEN
    • Die GefStoffV-Novelle 12/2024 hat das personenbezogene Expositionsverzeichnis in § 10a verschoben – Aufbewahrung 40 Jahre bei CMR-Stoffen. Wer das nicht im Datenmodell hat, hat es nicht verstanden.
    • Schweißrauche und Stäube haben kein Sicherheitsdatenblatt – und gehören trotzdem ins Verzeichnis und in die Gefährdungsbeurteilung. Ein Stoffkern muss auch Stoffe ohne Eingangsdokument führen.
    • Seit Mai 2026 gelten die neuen CLP-Gefahrenklassen auch für Gemische – Bestandsware hat Übergangsfristen. Wer Einstufungen nur abschreibt statt gegenprüft, übernimmt veraltete Wahrheit.
    06 · DIE EHRLICHE GRENZE

    Was beim Menschen bleibt.

    Der Mensch bleibt zuständig
    Das Gespräch selbst.
    Der Gang durch die Halle.
    Die Messung durch ein Institut.

    Ein gutes System erinnert, leitet an, dokumentiert und macht Lücken sichtbar. Mehr zu versprechen wäre unseriös – und Unseriosität ist in Haftungsdomänen keine Stilfrage. Wir sagen Ihnen deshalb auch, wo die Grenze verläuft: bevor Sie kaufen, nicht danach.

    KI für Wahrnehmung, Determinismus für Urteil – Mensch für Handlung.
    07 · DER EINWAND

    „Wir haben doch SAP."

    Modul ist nicht Prozess. EHS und Product Compliance sind in SAP separat zu lizenzieren – und ohne laufend zugekauften Regelwerks-Content bleiben sie leer. Und selbst wo sie lizenziert sind, enden sie an derselben Stelle wie überall: Der Posteingang mit Lieferantendokumenten ist kein SAP-Modul.

    SAP ist stark im Erstellen von Sicherheitsdatenblättern – die Sicht des Herstellers. Für das Empfangen und Auslesen eingehender Dokumente gibt es keinen Automatismus.

    Die gelebte Praxis in den meisten Häusern: ERP als Rückgrat, daneben Excel. Genau an dieser Naht reißt die Kette.

    Wir ersetzen Ihr ERP nicht und verlangen keinen Systemwechsel. Wir schließen die Lücke davor – mit welchem Werkzeug, ist Ihre Entscheidung.
    08 · DER BELEG

    Diese Architektur ist keine Folie. Wir haben sie gebaut und betreiben sie.

    LIVE IM EINSATZ
    Gefahrstoff-Digital verarbeitet Sicherheitsdatenblätter nach genau diesem Prinzip – bei zahlenden Kunden.
    BEHÖRDENDATEN INTEGRIERT
    Die ECHA-Kandidatenliste ist vollständig eingebunden und wird laufend aktualisiert.
    WERKZEUG OPTIONAL
    Wir bauen den Prozess auch ohne unsere Software – in Ihrer Systemlandschaft, mit Ihren Dienstleistern.

    Die Software ist der Beweis, nicht die Bedingung.

    Zum ProduktGrundlagen im Leitfaden
    09 · WER IHNEN GEGENÜBERSITZT

    Beratung kauft man von Menschen.

    Daniel Dachl
    Daniel Dachl
    PROZESS-ARCHITEKTEN · VILSHOFEN AN DER DONAU
    • Gründer und Architekt von Gefahrstoff-Digital – einer live laufenden Stoffdaten-Software mit zahlenden Kunden.
    • Erbauer eines kompletten ERP-Systems für einen Chemiehandel – von der Bemusterung bis zur Rechnung.
    • Berater für Prozesse in regulierten Industrien – vom Mittelständler bis zum Konzern.

    Sie bekommen keinen Foliensatz. Sie bekommen jemanden, der diese Prozesse selbst gebaut hat – und deshalb weiß, wo sie brechen.

    Mehr über uns
    10 · WIE WIR ARBEITEN

    Drei Schritte, kein Wasserfall

    01

    Prozessdiagnose

    Wo entstehen Ihre Stoffdaten, wo werden sie gebraucht, wo reißt die Kette? Ein Tag, ein klares Bild.

    Sie erhalten:eine Landkarte Ihrer Stoffdatenflüsse, die Bruchstellen und eine priorisierte Empfehlung.
    02

    Architektur

    Datenkern, Regelwerk, KI-Einsatzpunkte – wir entwerfen die Bauweise, die zu Ihren Pflichten und Ihrer Systemlandschaft passt.

    Sie erhalten:den Bauplan – Datenkern, Regelwerk, KI-Einsatzpunkte, anschlussfähig an ERP und Bestandssysteme.
    03

    Begleitung

    Einführung mit Ihrem Team, Ihren Dienstleistern oder Ihrem Bestandssystem – wir bleiben der Kopf des Vorhabens, nicht die verlängerte Werkbank.

    Sie erhalten:die Umsetzung in der Systemlandschaft, die Sie wählen – mit Meilenstein-Reviews statt Blindflug.

    Zwei Fragen zum Schluss.

    Wie viele Ihrer Artikel könnten Sie heute auf eine Kundenanfrage hin belegen – und wie viele Ihrer Lieferanten würden auf eine Datenanfrage antworten? Wenn eine der beiden Antworten unangenehm ist: Erstgespräch ohne Pflichtenheft. Sie hören ehrlich, ob und wo wir helfen können – und wo nicht. Gegenstand ist die Beratung; ob am Ende unsere Software zum Einsatz kommt, entscheiden Sie.

    ANTWORT INNERHALB EINES WERKTAGS · DANIEL DACHL PERSÖNLICH