Gefahrstoffe·Material Compliance·KI-native Prozesse·LogistikGefahrstoffe·KI-native Prozesse·LogistikUnabhängig·Technologieoffen·DACH-weit
    00BERATUNG · GEFAHRSTOFFE & MATERIAL COMPLIANCE

    Ein Stoffdatenkern, zwei Pflichtenwelten.

    Kunden verlangen Nachweise über Inhaltsstoffe, der Gesetzgeber verlangt Gefahrstoffverzeichnis und Betriebsanweisungen – und beides hängt an denselben PDFs im Posteingang. Wir bauen den Prozess, der beide Pflichten aus einem geprüften Datenkern bedient, und bringen die Software dafür mit.

    FELD · MATERIAL COMPLIANCE & ARBEITSSCHUTZLESEZEIT · 6 MIN
    01 · WANN MAN UNS RUFT

    Typische Ausgangslagen

    Die Kundenanfrage.

    Ein Kunde fordert eine Stoffdeklaration im vorgegebenen Format – und niemand kann belastbar sagen, was in den Kaufteilen steckt. Die Antwort entscheidet über den Auftrag.

    Die wachsende Liste.

    Die SVHC-Kandidatenliste der ECHA wächst zweimal im Jahr. Welche Ihrer Artikel betroffen sind, klärt heute eine Excel-Recherche über Wochen.

    Das Stoffverbot.

    Chromtrioxid, PFAS: Ein Stoffverbot trifft Ihr Portfolio und wird vom Compliance-Thema zum Abkündigungstreiber – Ersatzstoff, Re-Qualifikation, Lieferantenwechsel.

    Das SAP-Paradox.

    SAP ist im Haus. Und trotzdem werden Sicherheitsdatenblätter von Hand abgetippt, weil der Posteingang kein SAP-Modul ist.

    Vier Situationen, eine gemeinsame Wurzel.

    02 · DAS PROBLEM

    Beide Pflichten hängen am selben Posteingang.

    Nach außen: Kunden verlangen Deklarationen zu REACH, RoHS und Stoffverboten – mit Fristen, Schwellenwerten und Formatvorgaben. Eine verpasste Auskunft gefährdet nicht die Compliance-Abteilung, sondern den Auftrag.

    Nach innen: Dieselben Stoffdaten speisen Gefahrstoffverzeichnis, Gefährdungsbeurteilung und Betriebsanweisungen. Auch hier gilt – die Quelle ist dasselbe Sicherheitsdatenblatt, das im Posteingang liegt.

    ≈ 1/3
    Und diese Quelle ist unzuverlässig: Bei europaweiten Prüfungen war rund ein Drittel der kontrollierten Sicherheitsdatenblätter mangelhaft. Wer eingehende Dokumente ungeprüft übernimmt, baut auf Sand.
    03 · DIE BAUWEISE

    KI liest. Das Regelwerk entscheidet.

    WAHRNEHMUNG · PROBABILISTISCH

    Ein Sprachmodell liest Lieferantendokumente in jeder Form – Sicherheitsdatenblätter, Deklarationen, formlose Antworten – und macht daraus Struktur.

    URTEIL · DETERMINISTISCH

    Ein versioniertes Regel- und Datenwerk gleicht jeden extrahierten Wert gegen autoritative Quellen und aktuelle Stofflisten ab. Erst was diese Prüfung besteht, erreicht Ihr Verzeichnis, Ihre Deklaration, Ihre Betriebsanweisung.

    SDB · PDFSCANMAILKI arbeitet hierKI ERFASSTerst prüfen, dann reinSTOFFDATENKERNGEPRÜFT · VERSIONIERTNACH AUSSENDEKLARATION · REACH · ROHSNACH INNENVERZEICHNIS · BETRIEBSANWEISUNGeinmal geprüft — zweimal genutzt
    Die Unsicherheit der KI erreicht nie das Ergebnis. In Haftungsdomänen ist das keine Stilfrage – es ist die einzig vertretbare Bauweise.
    04 · ARBEITSSCHUTZ INKLUSIVE

    Arbeitsschutz ist kein zweites Projekt

    Material Compliance und Arbeitsschutz konsumieren denselben Stoffdatenkern. Ist der Kern sauber – geprüft, versioniert, nachvollziehbar – entstehen Gefahrstoffverzeichnis und Betriebsanweisungen daraus als Ableitung, nicht als Doppelarbeit. Ein Datenkern, zwei Pflichtenwelten.

    05 · DER EINWAND

    „Wir haben doch SAP."

    Modul ist nicht Prozess. EHS und Product Compliance sind in SAP separat zu lizenzieren – und ohne laufend zugekauften Regelwerks-Content bleiben sie leer.

    SAP ist stark im Erstellen von Sicherheitsdatenblättern – die Sicht des Herstellers. Für das Empfangen und Auslesen eingehender Dokumente gibt es keinen Automatismus: Der Posteingang bleibt Handarbeit.

    Die gelebte Praxis in den meisten Häusern: ERP als Rückgrat, daneben Excel. Genau an dieser Naht reißt die Kette.

    Wir ersetzen Ihr ERP nicht. Wir schließen die Lücke davor – und liefern geprüfte Daten hinein.
    06 · DER BELEG

    Diese Architektur ist keine Folie – wir haben sie selbst gebaut und betreiben sie: Gefahrstoff-Digital verarbeitet Sicherheitsdatenblätter nach genau diesem Prinzip, ist live bei zahlenden Kunden und wächst zur Plattform für den kompletten Stoffdatenkern – die ECHA-Kandidatenliste ist bereits integriert. Beratung und Werkzeug kommen aus einer Hand.

    Zum Produkt
    07 · WIE WIR ARBEITEN

    Drei Schritte, kein Wasserfall

    01

    Prozessdiagnose

    Wo entstehen Ihre Stoffdaten, wo werden sie gebraucht, wo reißt die Kette? Ein Tag, ein klares Bild.

    Sie erhalten: eine Landkarte Ihrer Stoffdatenflüsse, die Bruchstellen und eine priorisierte Empfehlung.
    02

    Architektur

    Datenkern, Regelwerk, KI-Einsatzpunkte – wir entwerfen die Bauweise, die zu Ihren Pflichten und Ihrer Systemlandschaft passt.

    Sie erhalten: den Bauplan – Datenkern, Regelwerk, KI-Einsatzpunkte, anschlussfähig an ERP und Bestandssysteme.
    03

    Begleitung

    Einführung mit Ihrem Team oder Ihren Dienstleistern – wir bleiben der Kopf des Vorhabens, nicht die verlängerte Werkbank.

    Sie erhalten: die Umsetzung mit Ihrem Team oder unserer Software – mit Meilenstein-Reviews statt Blindflug.

    Schildern Sie uns Ihren Prozess.

    Wie viele Ihrer Artikel könnten Sie heute auf eine Kundenanfrage hin belegen? Wenn die Antwort unangenehm ist: Erstgespräch ohne Pflichtenheft – Sie hören ehrlich, ob und wo wir helfen können.

    Erstgespräch vereinbaren